
Elisabeth-Selbert-Schule Wiesbaden
Die Elisabeth-Selbert-Schule ist das erste neu gegründete Gymnasium in Wiesbaden seit über 50 Jahren.
Architektur und Einrichtung
Der Bau ist in sechs Einheiten gegliedert, darunter die Lernhäuser für Unter-, Mittel- und Oberstufe. Innen stehen fürs Lernen neben großzügigen Klassenräumen auch flexible Freiflächen zur Verfügung – sogenannte „Flexi Spaces“. Mobile Tische und Stühle sowie Schreib- und Präsentationsflächen können hier an den jeweiligen Lern- und Arbeitsformbedarf angepasst werden.
Pädagogisches Konzept
Die Schule hat sich zwei Bildungsschwerpunkte gesetzt: Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Als multimedialer und ökologischer Lernraum vermittelt sie den Schülerinnen und Schüler den verantwortungsbewussten Umgang mit Medien genauso wie nachhaltiges Denken und Handeln. Dabei setzt sie auf fächerübergreifende, schülerzentrierten und kompetenzorientierte Lernformen.
Ausstattung
Das fünfzügige G9-Gymnasium ist für rund 1200 Schülerinnen und Schüler sowie 130 Lehrkräfte und Verwaltungsangestellte angelegt. Alle Klassenräume haben flächendeckendes WLAN und interaktive Boards. Ein großzügiger Makerspace schafft Platz für freies und kreatives Arbeiten, unter anderem mit Video- und Audioschnitt und 3D-Drucker. Die Dachterrasse der Schule dient als „grünes Klassenzimmer“ – hier lässt sich auch im Freien lernen. Offene Bereiche bieten den Schülerinnen und Schülern in den Pausen und unterrichtsfreien Zeiten einen Ausgleich.
Energetisches Konzept
Das Gebäude passt sich hohen energetischen Standards an – mit einer Fassadenkonstruktion aus Holz und Weißtanne, energieeffizienter LED-Beleuchtung, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und einer Photovoltaik-Anlage zur Eigenstromversorgung.
Architektur: Architekturbüro H. Herreiner
Bauherrin: Landeshauptstadt Wiesbaden, WiBau GmbH
Fotos: Stefan Streit

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